Sanierung und Umbau Mühle Oberwil

Die Müh­le im Wüsten­bach ist ein ganz beson­de­res Gebäu­de, das eine fas­zi­nie­ren­de Geschich­te erzählt. Vor etwa 150 Jah­ren wur­de im Erd­ge­schoss die­ser Müh­le noch Korn gemah­len. Neben der Mahl­stu­be befand sich eine Back­stu­be mit einem tra­di­tio­nel­len Ofen, in dem fri­sches Brot gebacken wur­de. Zudem gab es im Erd­ge­schoss Stäl­le für die Tie­re.

Im obe­ren Teil des Gebäu­des befan­den sich bereits damals eine Stu­be mit Küche und meh­re­re Zim­mer, die den Bewoh­nern als Wohn­räu­me dien­ten.

Das Erd­ge­schoss wur­de sorg­fäl­tig und prä­zi­se zu einer Wohn­ein­heit umge­baut. Trotz die­ser Umbau­ten hat das Haus von außen sei­nen ursprüng­li­chen Cha­rak­ter und Charme bewahrt.

Die Funk­ti­ons­wei­se der ursprüng­li­chen Mühl­en­ein­rich­tung wur­de durch den Archäo­lo­gen Klaus Klop­fen­stein in Zusam­men­ar­beit mit dem Archäo­lo­gi­schen Dienst rekon­stru­iert. Die­se Arbeit ermög­licht es uns heu­te, einen leben­di­gen Ein­blick in die Ver­gan­gen­heit der Müh­le im Wüsten­bach zu gewin­nen und den All­tag von damals bes­ser zu ver­ste­hen.

 

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Jahr: 1998
Projektnummer: 015
Bauherrschaft: privat
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