Wohn- und Pflegeheim Koppigen

Für die Erweiterung des Regionalen Wohn- und Pflegeheims St. Niklaus ist ein Neubau geplant.

Das Volumen des Neubaus dreht sich vom bestehenden Hauptgebäude ab und lässt diesem seine Dominanz. Die Hierarchie der Bauten bleibt erhalten. Der verzerrte, L-förmige Neubau passt sich allseitig den Gegebenheiten an. Er bildet breite Fassadenfronten an gut besonnter und aussichtsreicher Lage, wird schmal zum Wald hin und schliesst sich gegen Norden.

Ein massives, Z-förmiges Rückgrat beinhaltet die öffentliche Erschliessung und die Nebenräume. Dazu bilden die sechs identischen Wohngruppen mit ihrer hölzigen und warmen Ausprägung einen Kontrast. Die Hauptfassaden betonen die Vertikale in Anlehnung an die vertikale Struktur des Waldes.

Der Haupteingang bleibt unverändert. Der Neubau wird via Terrasse und über die Verbindungshalle erschlossen. Dieser Zugang hat auf der gegenüberliegenden Seite eine Fortsetzung. Damit ist ein Durchgang zum rückwärtigen Anlieferungshof und Waldpark gewährleistet. Der Neubau wird via Caféteria an die bestehende innere Erschliessung angebunden. Die Kaskadentreppe ist eine logische Folge einer linearen, übersichtlichen Erschliessung unter Beachtung der räumlichen Gegebenheiten und Qualitäten (Topographie, Böschung).

Bauherrschaft Regionales Wohn- und Pflegeheim St. Niklaus, Koppigen
Zusammenarbeit Campanile & Michetti Architekten