Doppelkindergarten Hansjakobli & Babettli Rüfenacht

Das asym­me­tri­sche Sat­tel­dach bin­det die unter­schied­li­chen Räu­me zu einer Gesamt­fi­gur zusam­men und kragt süd­sei­tig aus, um einen geschütz­ten Vor­be­reich aus­zu­bil­den. Die bei­den Haupt­räu­me sind an das öst­li­che, respek­ti­ve west­li­che Gebäu­de­en­de gelegt. Sie ori­en­tie­ren sich nach drei Sei­ten: Die gröss­te Öff­nung blickt auf den süd­lich gele­ge­nen Aus­sen­be­reich (mit direk­ten Aus­gän­gen dar­auf), zur Sei­te geht ein schlitz­ar­ti­ges Fen­ster mit Arbeits­flä­che und nach Nor­den eine Nische mit Fen­ster. Es ent­ste­hen spe­zi­fi­sche und abwechs­lungs­rei­che Aus­blicke.

 
 
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Die sanf­te topo­gra­fi­sche Model­lie­rung des Aus­sen­raums bil­det viel­fäl­ti­ge Berei­che mit unter­schied­li­chen Qua­li­tä­ten. Offe­ne Rasen- und Platz­flä­chen in der Ebe­ne sowie struk­tu­rier­te­re, klein­räu­mi­ge­re Nischen im abfal­len­den Gelän­de. Die bei­den Zugangs­we­ge, in ihrer Gestalt und Aus­deh­nung an die topo­gra­fi­schen Ver­hält­nis­se ange­passt, füh­ren zur gedeck­ten Ter­ras­se, wel­che die bei­den Ebe­nen ver­bin­det

Der neue Dop­pel­kin­der­gar­ten in Holz­ele­ment­bau­wei­se bil­det eine eige­ne klei­ne Welt ein­ge­fasst von anony­men Agglo­me­ra­ti­ons­wohn­blöcken. Das sanft abfal­len­de Gelän­de ver­hilft dem Kin­der­gar­ten zu sei­nem Namen. Hans­ja­ko­b­li liegt ost­sei­tig auf dem obe­ren Gar­ten­ge­schoss und Babett­li west­sei­tig auf dem unte­ren. In der Mit­te des Gebäu­des im Bereich der gemein­sa­men Räu­me über­la­gern sich bei­de Geschos­se und ani­mie­ren wie in Mani Mat­ters Lied fürs Stamp­fen und Klop­fen zum Spiel „He he Frou Mei­er“.

 

 

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Jahr: 2020
Fertigstellung Jahr: 2020
Wettbewerb: Gesamtleistungswettbewerb mit Präqualifikation 2017, 1. Preis
Projektnummer: 269
Arbeitsgemeinschaft: Freiluft Architekten GmbH BSA SWB SIA und Remund Holzbau AG
Bauherrschaft: Gemeinde Worb